Über Uns

Der Begriff Hospiz stammt vom lateinischen hospitium ab und bedeutet so viel wie „Herberge“. Heutzutage versteht man unter einem Hospiz eine Einrichtung der Sterbebegleitung, in der Sterbende im Sinne der Palliativpflege (Schmerztherapie) umfassend versorgt sowie deren Angehörige durch Trauerbegleitung unterstützt werden. Es gibt ambulante, teilstationäre und stationär tätige Hospizvereinigungen.

Wir vom Hospiz- und Palliativdienst BEGLEITENDE HÄNDE e.V. sind ein eigener Träger, dem allein die persönliche Bedürftigkeit des Kranken, nicht dessen finanzielle Situation im Vordergrund steht.

Zur Erfüllung unserer Aufgaben sind wir vernetzt mit medizinisch-pflegerischen Einrichtungen und Diensten, Ärzten, Glaubensgemeinschaften, ehrenamtlichen Helfern, Angehörigen und Freunden.

In den Vordergrund stellen wir Geborgenheit, Nächstenliebe, Hochachtung, Wertschätzung und Wünsche der zu betreuenden und zu begleitenden Menschen, ungeachtet der Nationalität, der Lebenswelten, des Geschlechts, der sozialen Stellung oder der politischen Situation. Um die Lebensqualität zu verbessern, ist die Schmerztherapie ein wesentlicher Bestandteil der Betreuung dieser Menschen. Ein weiterer Schwerpunkt unsere Arbeit ist die psycho-soziale Begleitung der Sterbenden und ihrer Angehörigen sowie der spirituelle Beistand bei der Auseinandersetzung mit Fragen nach dem Sinn des Lebens, Sterben und Tod.

Unser oberstes Ziel ist es, jedem Menschen zu ermöglichen, würdevoll den letzten Weg zu gehen und Abschied zu nehmen.

Unsere Mitarbeiter verfügen über fachliche Kompetenz und Liebe zum Beruf. Regelmäßige Weiterbildungen und Gruppentermine sind ebenso Bestandteil unserer Arbeit, wie die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod, Verlust und Trauer.


Unsere Vorstandsmitglieder


Petra Kröner Vorsitzende & Trauerbegleiterin

Peter Syska
Stellvertreter

Ramona Ployer
Koordinatorin

Silvia Oehme
Schriftführerin

Petra Morsbach
Kassenwartin

Ruth Seidel
Beisitzerin

Unser Alltag ist so kunterbunt wie wir

Jeder Start in den Tag sollte mit einem kräftigenden Frühstück beginnen. Im Aufenthaltsbereich steht jedem Bewohner, der gern möchte, ein abwechslungsreich eingedeckter Tisch zur Verfügung. Von selbst hergestellter Marmelade über frische Brötchen ist für jeden etwas dabei. Selbstverständlich werden auch individuelle Wünsche erfüllt. Die Bewohner haben auch hier die Möglichkeit sich zu unterhalten und kennen zu lernen. Schon so mancher konnte auf diese Weise neue Freundschaften knüpfen.

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Um unseren Bewohnern im Alltag etwas Abwechslung zu bieten und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, lassen wir uns immer wieder Neues und Besonderes einfallen. So zum Beispiel haben wir einer Leihen-Spielgruppe, die uns ein buntes Programm anbot, Raum gelassen, uns in die Welt der Weihnachtsgans Auguste zu entführten.

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Gute Musik weiß jeder zu schätzen, deshalb freuen sich sowohl die Bewohner, als auch wir, auf Besuch von Außerhalb. Es ist Weihnachten zur Tradition geworden, dass der Oederaner Kirchenchor, das Blasorchester Oederan und andere Gäste immer herzlich willkommen sind. Hier führen Schüler der Dr.-Lothar Kreyssig-Schule aus Flöha ihr liebevoll gestaltetes Weihnachtsprogramm auf.

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Die traditionellen Feste wie z.B. Ostern, gestalten wir auch gern auf unsere Weise. Das lässt schon die ausgefallene Dekoration erahnen.

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Jeden Donnerstag-Nachmittag findet eine musikalische Zeit statt. Eine ehrenamtliche Helferin leitet unseren Haus-Chor und Musik-Wünsche werden erfüllt. Die Musik gibt den Menschen die Chance Schmerzen zu vergessen und Erinnerungen zu wecken.

Ein Herz für unser Haus

Es gibt viele Möglichkeiten uns zu helfen, damit wir anderen Menschen helfen können. Maler und Grafiker Steffen Gröbner unterstützt uns mit seinen Bildern, welche Sie in unserem Haus erwerben können.

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Zwei Mal im Jahr gedenken wir den Verstorbenen mit einem Licht der Erinnerung.

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